Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Oliver Junk

In unserer Gesellschaft sind Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit leider häufig anzutreffen. „Was geht mich das an?“ oder „Was kann ich denn schon tun?“ – mit diesen Fragen und Einwänden rechtfertigen sich viele Menschen, wenn sie Zeugen einer Straftat werden und hoffen, dass ein anderer schon eingreifen wird.

Hier setzt die Goslarer Zivilcouragekampagne an: Hinsehen statt Wegschauen – Engagement statt Gleichgültigkeit. Die Kampagne hat viel Kraft und ist eine starke Aktion für eine Kultur der Solidarität. Die einfallsreichen individuellen Plakate rütteln auf und vermitteln die Botschaft, sich auch für das Schicksal des Nächsten zu interessieren. 

Die Kampagnenteilnehmer zeigen so bundesweit ihr Gesicht für mehr Zivilcourage. Die Aufklärungsarbeit in den Schulen wirbt darüber hinaus bei der Jugend für mehr Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiges Verständnis.

Ich freue mich besonders, dass dank dem ehrenamtlichen Engagement der Initiatoren und Teilnehmer die „Goslarer Zivilcouragekampagne“ zu einem der Gewinner der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gekürt worden ist. Als einer von 365 „Ausgewählten Orten 2012“ steht sie für Ideenreichtum, Leidenschaft und Umsetzungsstärke der Menschen in unserem Land und wird in der Kategorie „Gesellschaft“ am 29. Oktober in einer Feierstunde in der Goslarer Kaiserpfalz durch den Bundespräsidenten ausgezeichnet. Es besteht sogar die Chance darauf, Bundessieger zu werden, wofür ich der Goslarer Zivilcouragekampagne ganz fest die Daumen drücke.

Die Zivilcourage Kampagne ist damit auch ein wichtiger Botschafter für die Stadt Goslar und steht für Innovationskraft, Engagement und Leistungsfähigkeit unserer Kaiserstadt. Ich bin stolz darauf, dass ich mit meinem Foto auch einen kleinen Beitrag dazu leisten durfte und wünsche der Initiative weiterhin viel Kraft und Erfolg sowie Menschen, die sich trauen, Gesicht zu zeigen! 

Dr. Oliver Junk

Oberbürgermeister der Stadt Goslar